The Big Challenge – die große Herausforderung

Neues Jahr –neue Herausforderung. Am 07. Mai 2019 war es erneut so weit. Die Schüler des Sorbischen Gymnasiums Bautzen stellten sich der “großen Herausforderung”, dem internationalen Wettbewerb in englischer Sprache . Insgesamt 102 Schülerinnen und Schüler haben sich angemeldet und davon haben 98 Teilnehmer der 5. bis 9. Klassenstufe Fragen auf verschiedenen Niveaustufen in Form eines Multiple Choice beantwortet. Die Anspannung war groß und seit dem 14. Mai kann sich jeder über die Ergebnisse online informieren. 

Für die Teilnehmer der 5. Klassenstufe war es besonders spannend und eine “echte Herausforderung”. Informationen zum Wettbewerb gibt es unter www.thebigchallenge.com/de .

Am Schuljahresende erhält jeder Schüler ein Teilnahmezertifikat und je nach Ergebnis ein kleineres oder größeres Geschenk.

20190507_075516.jpg 20190507_095900.jpg 20190507_120450.jpg

Eine kleine Reise nach Prag

Am Donnerstag, dem 11. April, begaben wir, die Schüler des Sorbischen Gymnasiums, uns auf eine Exkursion in die Tschechei. Wir fuhren mit dem Zug nach Liberec und von dort ging es mit einem Bus weiter nach Prag. Nach der dreistündigen Fahrt kamen wir endlich am lang ersehnten Ziel an – Prag. Unsere Lehrerinnen, Frau Stiller, eine echte Tschechin, und Frau Bresan-Sauer, eine echte Sorbin, begleiteten uns. Wir liefen weiter durch die Altstadt und folgten dabei dem Königsweg. Dieser begann am Pulverturm, vorbei am Altstädter Ring mit der prunkvollen Aposteluhr Orloj, über die Karlsbrücke, die über die Moldau führt mit ihren Musikern und Malern, weiter an der St. Nikolas Kirche vorbei und endete an der Burg Hradschin. Von dort aus hatten wir einen wunderschönen Blick auf Prag und es wurden nicht wenige Fotos gemacht. Zum Schluss sahen wir uns noch das goldene Gässchen an. Auch den Wenzelsplatz mit dem Wenzel Denkmal besuchten wir. Um auch unser Wissen zu erweitern, hielten wir an den Sehenswürdigkeiten jeweils ein Referat. Wir benutzten die Straßenbahn, um von Ort zu Ort zu kommen und kamen mit ihr auch am Abend am Hostel Marabou an. Dort schmausten wir königlich zum Abendessen und tankten unsere über den Tag verlorene Energie wieder auf. Wir schliefen in hübschen kleinen Zimmern und am nächsten Morgen frühstückten wir wieder reichlich und köstlich. Wir verließen das Hostel und fuhren mit der Straßenbahn zum Prager „Eifelturm“ und bestiegen seine 299 Stufen. Anschließend gingen wir in das Spiegellabyrinth und später hatten wir dann noch etwas Freizeit. Danach ging es mit tschechischen Süßigkeiten und Kofola wieder nach Hause.

 Vanessa Sauer, Hermine Lehmann, 7-2, Sorbisches Gymnaium Bautzen

DSC03150_80.jpg DSC03174_80.jpg DSC03201_80.jpg DSC03203_80.jpg DSC03205_80.jpg DSC03213_80.jpg DSC03216_80.jpg DSC03246_80.jpg DSC03264_80.jpg DSC03282_80.jpg IMG-20190414-WA0015.jpg

Die Stadt der überfüllten Verkehrsmittel oder: Wie Zehntklässler Prag erleben

(Die Exkursion wird gefördert durch den Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds)

Am 1. April um 7:40 Uhr startete unser Bus die Fahrt in die tschechische Hauptstadt. An Bord waren 47 Schüler und drei Lehrer vom Sorbischen Gymnasium Bautzen. Nach drei Stunden Fahrt erblickten wir unser Hostel in Prag, es trug den kreativen Namen „Marabou“. Nachdem wir unser Gepäck abgestellt hatten, ging es auch schon los in die Stadt. Eine zehn Jungen und Mädchen zählende tschechische Klasse begleitete uns. Wir liefen durch einen Park, über große Kreuzungen und schließlich entlang den Häusern der Altstadt. Zwischendurch wurde unsere europäische Währung in Kronen umgetauscht. Vor dem Rathaus hörten wir uns das Geläut des berühmten „Orloj“, einer astronomischen Uhr mit einigen weiteren Besonderheiten, an. Es folgte eine Führung in tschechischer Sprache durch das Rathaus, zunächst für die Schüler, die Tschechisch als Muttersprache sprechen oder es in der Schule lernen, später für den kompletten Rest auf Deutsch. Beide Gruppen bestiegen auch noch den Rathausturm, von wo sie einen ersten Überblick über Prag erhaschten. Für die ersteren folgte dann aber noch eine spontane Kennlernrunde mit einer ebenfalls in Prag gastierenden russischen Gruppe. Damit war der erste Tag verbracht und wir fuhren mit dem Bus zurück ins Hostel. An diesem Tag machten wir das erste Mal die Erfahrung, unsere 61 Leute in ein überfülltes öffentliches Transportmittel zu quetschen. Der Großteil der Gruppe bekam nun seine Zimmer zugewiesen, die jedoch weiträumiger, moderner und somit auch wesentlich beliebter waren, nicht zuletzt wegen der dort integrierten Bäder. Die Ausstattung war nichtsdestotrotz wackelig bis leicht zerbrechlich, wie wir bald herausfanden. Der Abend wurde durch den modernen Zeichentrickfilm „Alois Nebel“, welcher die Vertreibung der Deutschen aus Tschechen behandelt, abgeschlossen.

DSC03098_80.jpg DSC03125_80.jpg DSC03144_80.jpg IMG_7515_80.jpg

Weiterlesen ...

Unsere erste Teilnahme an der First Lego League

Hinweis: Der Artikel enthält eine Vielzahl an Links für mehr Informationen.

Gemäß dem leicht angepassten Zitat: "Ein Lehrer kommt nie zu spät... Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es für richtig hält." erscheint nun dieser Artikel auch erst jetzt.

Die AG Legoroboter hat im vorigen Jahr zum ersten Mal an der First Lego League teilgenommen. Zwar erfolgt die Anmeldung bereits im April, die Aufgaben erhält man allerdings erst im August und der Wettbewerb in Dresden fand dann bereits am 24.11. statt. Es gab also viel zu tun in kurzer Zeit.

Kernelement ist das sogenannte Robot-Game. Hierbei gilt es einen Lego-Roboter zu bauen, der selbstständig auf einem Spielfeld Aufgaben löst. Dies findet in drei Durchläufen zu je 2:30 min statt, wobei der Beste am Ende in die Wertung eingeht. Wir („NoGameNoFame“) konnten hier den fünften Platz im Robot-Game belegen!

Durchläufe in Videoform zum Anklicken (jeweils der obere Tisch in der Vogelperspektive): 1, 2, 3.

Andere Bestandteile des Wettbewerbs waren das Forschungsprojekt (ein Vortrag zu einem Problem, das auf der Reise zum Mars besteht und einen Lösungsvorschlag dafür), die Vorstellung des Roboters vor eine Jury und das Erklären der geschriebenen Programme und Lösungsansätze für das Robot-Game, sowie eine Aufgabe, bei der der Teamgeist geprüft wurde.

Letztendlich haben wir, gerade als Neulinge, zwar im Robot-Game viele Punkte geholt, aber auch im Forschungsauftrag einiges an Punkten liegen lassen. Insgesamt hat es am Ende für Platz 10 gereicht.

Hätten wir allerdings gleich den ersten Platz bei der ersten Teilnahme belegt, hätten wir auch keine Aufgaben mehr für das nächste Mal J.

Franz Friedrich (Coach der Legoroboter-AG)

In Prag

Ich bin Mira Noack und gehe in die 8. Klasse auf dem Sorbischen Gymnasium Bautzen. Wir, 13 Schüler tschechisch lernend waren vom Freitag den 07.09.2018 bis Samstag den 08.09.2018 auf einer Sprachexkursion in Prag. Uns begleiteten unsere Tschechisch Lehrerin Frau Stiller und Frau Sauer. Früh um 7 Uhr fuhren wir mit dem Zug aus Bautzen ab. In Bischofswerda stiegen wir um. Ab Liberec fuhren wir mit dem Bus weiter nach Prag. In Prag fuhren wir mit der U-Bahn zum Wenzelsplatz. Dort hatten wir dann ein bisschen Freizeit. Im Tschechisch Unterricht mussten wir Referate über bekannte Plätze in Prag vorbereiten. Ich stellte mit einer Freundin den Wenzelsplatz vor. Dann sind wir den ganzen Königsweg, ungefähr 4 km, gelaufen. Der Königsweg fing am Pulverturm an und ging dann weiter zum Altstädter Ring. Dort sahen wir das Rathaus mit der Aposteluhr, Teynkirche und das Denkmal von Jan Hus. Danach gingen wir weiter zur Karlsbrücke. Von dort aus hatten wir einen schönen Ausblick auf die Moldau und das National Theater.

Prag (1).JPG Prag (2).JPG Prag (3).JPG Prag (4).JPG

Die Karlsbrücke ist eine sehr lange Brücke. Auf ihr sahen wir viele Musiker und viele Bilder. Dann gingen wir zum Malostranské náměstí. Dort sahen wir die Nikolaikirche. Die Prager Burg war unsere vorletzte Station. Vor ihr standen zwei Soldaten die sich eine Stunde lang nicht bewegen durften. Bevor wir rein durften wurden wir von der Polizei kontrolliert, weil da der tschechische Präsident sitzt. Auf der Burg sahen wir den St.-Veits-Dom und die Georgskirche. Unsere letzte Station war die Goldene Gasse. Das ist eine Gasse mit ganz kleinen Häuschen. Danach fuhren wir mit der Straßenbahn in ein Studentenwohnheim. Am nächsten Tag fuhren wir um 9 Uhr mit der Straßenbahn wieder in die Stadt. Dort schauten wir uns den “Eiffelturm” und ein Spiegellabyrinth an. Dann fuhren wir zum Platz der Republik. Dort hatten wir noch einmal Freizeit. Danach fuhren wir nach Hause. Mir hat die Exkursion sehr gefallen. Am schönsten fand ich den Eiffelturm und das Spiegellabyrinth.

Mira Noack, 8-1, Serbski gymnazij

Projekt zweite Fremdsprache

Natürlich haben sich auch in diesem Schuljahr die Russischschüler der 6. Klassen am Projekt in der zweiten Fremdsprache beteiligt. Vom 19. bis 21.Juni 2018 beschäftigten sie sich mit verschiedenen Aufgaben in der zweiten Fremdsprache Russisch.

Bild 1.jpg Bild 2.jpg Bild 3.jpg Bild 4.jpg

Hier einige Bemerkungen der Schüler zum Ablauf des Projektes.

Ana unseren Projekttagen hatten wir viel Spaß. Wir haben zusammen gelacht und gesungen. Wir haben uns ein gutes und passendes Thema ausgesucht – die Fussballweltmeisterschaft 2018 in Russland. Dafür haben wir uns in Teams aufgeteilt und jedes Team hat eine Stadt, in der die WM spielte, ausgelost. Wir haben recherchiert und etwas über die Städte und Stadien herausgefunden. Dann hat jede Gruppe ein Plakat angefertigt.

Am zweiten Tag waren wir in der Küche und haben ein 3-Gänge-Menü nach russischen Rezepten zubereitet. Dieses Menü hat unsere Jury bewertet. Danach haben wir uns natürlich alles schmecken lassen.

Am dritten Tag haben wir unsere Plakate fertiggestellt. Dann haben wir sie untereinander auch bewertet und den besten Beitrag gewählt.  Zum Schluss haben wir den Tschechisch- und Französischschülern unsere Plakate vorgestellt und uns angesehen, was sie an den drei Tagen gemacht haben. So ist die Zeit schnell vergangen.                     

                                                                                   Geschrieben von Hannah Meier 6-2