Die Stadt der überfüllten Verkehrsmittel oder: Wie Zehntklässler Prag erleben

(Die Exkursion wird gefördert durch den Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds)

Am 1. April um 7:40 Uhr startete unser Bus die Fahrt in die tschechische Hauptstadt. An Bord waren 47 Schüler und drei Lehrer vom Sorbischen Gymnasium Bautzen. Nach drei Stunden Fahrt erblickten wir unser Hostel in Prag, es trug den kreativen Namen „Marabou“. Nachdem wir unser Gepäck abgestellt hatten, ging es auch schon los in die Stadt. Eine zehn Jungen und Mädchen zählende tschechische Klasse begleitete uns. Wir liefen durch einen Park, über große Kreuzungen und schließlich entlang den Häusern der Altstadt. Zwischendurch wurde unsere europäische Währung in Kronen umgetauscht. Vor dem Rathaus hörten wir uns das Geläut des berühmten „Orloj“, einer astronomischen Uhr mit einigen weiteren Besonderheiten, an. Es folgte eine Führung in tschechischer Sprache durch das Rathaus, zunächst für die Schüler, die Tschechisch als Muttersprache sprechen oder es in der Schule lernen, später für den kompletten Rest auf Deutsch. Beide Gruppen bestiegen auch noch den Rathausturm, von wo sie einen ersten Überblick über Prag erhaschten. Für die ersteren folgte dann aber noch eine spontane Kennlernrunde mit einer ebenfalls in Prag gastierenden russischen Gruppe. Damit war der erste Tag verbracht und wir fuhren mit dem Bus zurück ins Hostel. An diesem Tag machten wir das erste Mal die Erfahrung, unsere 61 Leute in ein überfülltes öffentliches Transportmittel zu quetschen. Der Großteil der Gruppe bekam nun seine Zimmer zugewiesen, die jedoch weiträumiger, moderner und somit auch wesentlich beliebter waren, nicht zuletzt wegen der dort integrierten Bäder. Die Ausstattung war nichtsdestotrotz wackelig bis leicht zerbrechlich, wie wir bald herausfanden. Der Abend wurde durch den modernen Zeichentrickfilm „Alois Nebel“, welcher die Vertreibung der Deutschen aus Tschechen behandelt, abgeschlossen.

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Unsere erste Teilnahme an der First Lego League

Hinweis: Der Artikel enthält eine Vielzahl an Links für mehr Informationen.

Gemäß dem leicht angepassten Zitat: "Ein Lehrer kommt nie zu spät... Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es für richtig hält." erscheint nun dieser Artikel auch erst jetzt.

Die AG Legoroboter hat im vorigen Jahr zum ersten Mal an der First Lego League teilgenommen. Zwar erfolgt die Anmeldung bereits im April, die Aufgaben erhält man allerdings erst im August und der Wettbewerb in Dresden fand dann bereits am 24.11. statt. Es gab also viel zu tun in kurzer Zeit.

Kernelement ist das sogenannte Robot-Game. Hierbei gilt es einen Lego-Roboter zu bauen, der selbstständig auf einem Spielfeld Aufgaben löst. Dies findet in drei Durchläufen zu je 2:30 min statt, wobei der Beste am Ende in die Wertung eingeht. Wir („NoGameNoFame“) konnten hier den fünften Platz im Robot-Game belegen!

Durchläufe in Videoform zum Anklicken (jeweils der obere Tisch in der Vogelperspektive): 1, 2, 3.

Andere Bestandteile des Wettbewerbs waren das Forschungsprojekt (ein Vortrag zu einem Problem, das auf der Reise zum Mars besteht und einen Lösungsvorschlag dafür), die Vorstellung des Roboters vor eine Jury und das Erklären der geschriebenen Programme und Lösungsansätze für das Robot-Game, sowie eine Aufgabe, bei der der Teamgeist geprüft wurde.

Letztendlich haben wir, gerade als Neulinge, zwar im Robot-Game viele Punkte geholt, aber auch im Forschungsauftrag einiges an Punkten liegen lassen. Insgesamt hat es am Ende für Platz 10 gereicht.

Hätten wir allerdings gleich den ersten Platz bei der ersten Teilnahme belegt, hätten wir auch keine Aufgaben mehr für das nächste Mal J.

Franz Friedrich (Coach der Legoroboter-AG)

Prag anders

Montag, den 8. Oktober

Wo manch´Schüler in den  Herbstferien in ferne Länder oder ans Meer reist, haben sich fünf Tschechischschüler mit unserer  Lehrerin paní Štillerová entschieden, in Prag eine Woche der Ferien zu verbringen. Gleich am Montag in der Früh trafen wir uns am Bahhof Bautzen, um die Reise in die tschechische Hauptstadt gemeinsam anzutreten. Unser Ziel war dabei, gegen elf Uhr in Prag anzukommen, um den Tag vollstens nutzen zu können. Allerdings haben wir  bei unserer Planung uns im vollsten Vertrauen auf die Pünktlichkeit der Verkehrsmittel verlassen – leider war dem nicht so: wir erlebten eine Odyssee nach Prag mit einer Länge von über acht Stunden. Dadurch hatten wir in Liberec eine Pause von mehr als drei Stunden, sodass sich der ein oder andere Schüler wohl fragen musste, ob das Reiseziel spontan geändert werden sollte. Unsere Zeit verdrückten wir uns mit einem ersten typischen tschechischen Essen in einer rustikalen Gaststätte, sowie der Bewunderung ehemals deutscher Architektenkunst, erkennbar an den Fassaden der Häuser, wie beispielsweise dem Reichenberger Rathaus. Nachdem die Reise mit Bus und Bahn endlich sich dem Ende neigte, erschien die Stimmung leicht gedrückt. Jedoch beim Anblick des aus der 10. Klasse uns bekannten Kolej Hostivařs, unserer Unterkunft, kamen Erinnerungen an die damals wirklich schöne Exkursion hervor und somit freuten sich alle recht schnell wieder auf die kommende Woche, wobei unsere Erwartungen auf eine wunderbare Zeit in Erfüllung gehen sollten.

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Schüleraustausch zwischen unserem Gymnasium und dem Gymnasium in Varnsdorf

„V druhé polovině září jsem strávila v rámci studentské výměny týden v osmé třídě na gymnáziu v Budyšíně. Moc se mi tam líbilo, ale spousta věcí fungovala jinak, než jsem zvyklá. Třeba dvě hodiny byly spojeny do jedné, která trvala 90 minut. Škola se mi líbila, ale byla pro mě jako jedno velké bludiště a nikdy jsem nevěděla, kudy se kam jde. Hodiny probíhaly v lužické srbštině i v němčině. Nejvíc mě bavila matematika, která byla v srbštině. Já jsem mluvila nejvíc anglicky, protože tak jsme si povídaly s Hankou, mojí hostitelkou. Němčinu jsem hodně poslouchala, stejně jako srbštinu, ale moc jsem tak nemluvila, jen občas v rodině. Líbilo se mi úterní odpoledne, kdy jsme v rámci prohlídky centra Budyšína navštívili knihkupectví a cukrárnu. Byli jsme na Bohaté věži, ze které je výhled na celý Budyšín. Viděla jsem také radnici a navštívila krásný chrám sv. Petra. V Budyšíně jsem získala spoustu nových zážitků a zkušeností a jsem ráda, že jsem se výměnného pobytu zúčastnila.“                                                                                                                     Zuzka

 „In der zweiten Septemberhälfte war ich im Rahmen eines Schüleraustausches in einer achten Klasse des Sorbischen Gymnasiums. Mir hat es sehr gefallen, auch wenn vieles für mich neu war. So waren zum Beispiel zwei Schulstunden zu einer Stunde von je 90 Minuten zusammengefasst. Das Schulgebäude war schön, aber ich irrte immer wieder umher und wusste nicht, wo ich hin musste. Die Unterrichtssprachen waren deutsch und sorbisch. Am besten gefiel mir Mate in der sorbischen Sprache. Ich sprach oft Englisch, um mich mit meiner Gastschülerin Hanka zu verständigen. Deutsch und Sorbisch habe ich oft gehört, aber wenig gesprochen, nur ab und zu in der Gastfamilie. Am Dienstagnachmittag waren wir im Stadtzentrum  und besuchten eine Bücherei und ein Kaffee. Wir waren auch auf dem Reichenturm und hatten einen herrlichen Blick auf die Stadt. Außerdem sah ich noch das Rathaus und den Dom. Ich hatte in Bautzen viele tolle Erlebnisse und bin froh, dass ich mich am Schüleraustausch beteiligt habe.“                                                                   Zuzka

„Ich habe mich am Schüleraustausch in Tschechien beteiligt. Deshalb war ich in der Woche vom 10. bis zum 14. September 2018 in Varnsdorf. Meine Gastschülerin hieß Zuzka. Wir hatten mit Zuzka viel Spaß. Auch die Familie und Zuzka‘s Klasse haben mich freundlich empfangen. Es war eine schöne Zeit und ich habe viel gelernt.“                     Hanka

In Prag

Ich bin Mira Noack und gehe in die 8. Klasse auf dem Sorbischen Gymnasium Bautzen. Wir, 13 Schüler tschechisch lernend waren vom Freitag den 07.09.2018 bis Samstag den 08.09.2018 auf einer Sprachexkursion in Prag. Uns begleiteten unsere Tschechisch Lehrerin Frau Stiller und Frau Sauer. Früh um 7 Uhr fuhren wir mit dem Zug aus Bautzen ab. In Bischofswerda stiegen wir um. Ab Liberec fuhren wir mit dem Bus weiter nach Prag. In Prag fuhren wir mit der U-Bahn zum Wenzelsplatz. Dort hatten wir dann ein bisschen Freizeit. Im Tschechisch Unterricht mussten wir Referate über bekannte Plätze in Prag vorbereiten. Ich stellte mit einer Freundin den Wenzelsplatz vor. Dann sind wir den ganzen Königsweg, ungefähr 4 km, gelaufen. Der Königsweg fing am Pulverturm an und ging dann weiter zum Altstädter Ring. Dort sahen wir das Rathaus mit der Aposteluhr, Teynkirche und das Denkmal von Jan Hus. Danach gingen wir weiter zur Karlsbrücke. Von dort aus hatten wir einen schönen Ausblick auf die Moldau und das National Theater.

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Die Karlsbrücke ist eine sehr lange Brücke. Auf ihr sahen wir viele Musiker und viele Bilder. Dann gingen wir zum Malostranské náměstí. Dort sahen wir die Nikolaikirche. Die Prager Burg war unsere vorletzte Station. Vor ihr standen zwei Soldaten die sich eine Stunde lang nicht bewegen durften. Bevor wir rein durften wurden wir von der Polizei kontrolliert, weil da der tschechische Präsident sitzt. Auf der Burg sahen wir den St.-Veits-Dom und die Georgskirche. Unsere letzte Station war die Goldene Gasse. Das ist eine Gasse mit ganz kleinen Häuschen. Danach fuhren wir mit der Straßenbahn in ein Studentenwohnheim. Am nächsten Tag fuhren wir um 9 Uhr mit der Straßenbahn wieder in die Stadt. Dort schauten wir uns den “Eiffelturm” und ein Spiegellabyrinth an. Dann fuhren wir zum Platz der Republik. Dort hatten wir noch einmal Freizeit. Danach fuhren wir nach Hause. Mir hat die Exkursion sehr gefallen. Am schönsten fand ich den Eiffelturm und das Spiegellabyrinth.

Mira Noack, 8-1, Serbski gymnazij

Projekt zweite Fremdsprache

Natürlich haben sich auch in diesem Schuljahr die Russischschüler der 6. Klassen am Projekt in der zweiten Fremdsprache beteiligt. Vom 19. bis 21.Juni 2018 beschäftigten sie sich mit verschiedenen Aufgaben in der zweiten Fremdsprache Russisch.

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Hier einige Bemerkungen der Schüler zum Ablauf des Projektes.

Ana unseren Projekttagen hatten wir viel Spaß. Wir haben zusammen gelacht und gesungen. Wir haben uns ein gutes und passendes Thema ausgesucht – die Fussballweltmeisterschaft 2018 in Russland. Dafür haben wir uns in Teams aufgeteilt und jedes Team hat eine Stadt, in der die WM spielte, ausgelost. Wir haben recherchiert und etwas über die Städte und Stadien herausgefunden. Dann hat jede Gruppe ein Plakat angefertigt.

Am zweiten Tag waren wir in der Küche und haben ein 3-Gänge-Menü nach russischen Rezepten zubereitet. Dieses Menü hat unsere Jury bewertet. Danach haben wir uns natürlich alles schmecken lassen.

Am dritten Tag haben wir unsere Plakate fertiggestellt. Dann haben wir sie untereinander auch bewertet und den besten Beitrag gewählt.  Zum Schluss haben wir den Tschechisch- und Französischschülern unsere Plakate vorgestellt und uns angesehen, was sie an den drei Tagen gemacht haben. So ist die Zeit schnell vergangen.                     

                                                                                   Geschrieben von Hannah Meier 6-2